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Dienstag, 12. August 2025

T stands for....rhubarb syrup!

 Yesterday I read about Nicole's gardening and her delicious veggie harvest. So I thought I'd share my own, as gardening is in full swing over here.

The first row of potatoes with six plants brought almost 6 kgs of huge potatoes. Yum! And six more rows to go.


We have neighbors which own over 60 fruit trees. Most of them, lke apples and pears go into juice making, which you can then buy from local shops. But others are so delicious like these pears he brought us. We usually pay back in tomato sauce, lettuce and zucchini, as they don't have a veggie garden. 


We had a very rainy (much needed) July, so the tomatoes only start to ripen by now. This was the first from last week, but I picked about 15 more of this variety yesterday.


Since the climate gets milder and warmer, I can now grow plants, which wouldn't grow without a greenhouse some years ago. Like these eggplants/aubergines. Left is a variety called "Blauhilde", right is called "Little Green". I will try and make veggie "Schnitzel" from them. A co-worker gave me the recipe.


I grow lots of different veggies and fruits in my garden in mixed cultivation beds and sometimes it looks like a big jungle and there's always something to pick. Sometimes it's all green: zucchini, cucumbers, bush and runner beans, basil.


I also got some berry bushes, as gifts or bought end of seasons for little money. Berries are incredibly expensive, when you have to buy them at the grocery store, so growing them in the garden also saves money. I have blueberries (not the native variety, but the American), blackberries, raspberries, black currants and wild strawberries. 


And once everything is harvested, the canning starts. This weekend I canned: Pesto alla Genovese, dill pickles from the mini cucumbers, pears for dessert or cake, rhubarb sauce and syrup. The beans don't get canned, but blanched and frozen.


And the rhubard syrup buys me the ticket for T stands for...., hosted by Bleubeard and Elizabeth. Get well soon!


Dienstag, 5. August 2025

The #wildkräuterreise continues

 I was invited by a dear friend on Bluesky to join a "#wildkräuterreise" (wild herb trip), which leads us to find and get to know 12 wild herbs around the Summer Solstice. The fun thing is, that I have most of them in my garden, but also found some during my lunch break walks. I already presented four pages some time ago, so here are the remainging eight to fnish the journey. Hope you like!


Ribwort Plantain


Elderberry


Pineapple Weed


Common Daisy


Cleavers


Viper's Bugloss


Lavender


Vervain



Dienstag, 20. Oktober 2020

T stands for........Winter Gardening!

 First time for me at "T stands for....", so please be kind, if that isn't correctly or completely related to a drink. :)

I think a lot of eating healthy, trying to cook healthy and with my limited options trying to grow my own veggies. In summer that's no problem and I'm pretty good at growing my own veggies in pots, but in winter? So here's my latest adventure: Winter Gardening!

With help of some foil and improvised hotframes and picking the right plants, I gave it a go.


Green cabbage and Swiss chard is looking good.


The green cabbage needs to get some frost before harvesting it. The chard is so delicious with pasta or with potatoes.


Here is the foil tunnel and one of the improvised hotframes (which is simply only a clear bucket *LOL*). I have lettuce under that bucket, then spinach and celery to the right. Under the foil I have Asia salads, which can be chopped into salads or used to spice up wok meals, some Pak Choi plants and some radishes. And one or two chard paltns gone rogue. The yappear all over my yard.


And with so many vitamins growing in my garden (still not ready to put them in a green smoothie), I needed a drink. While shopping, I found this orange juice plus grapefruit and dragonfruit. Prost (as we say here in Germany)!

Montag, 14. September 2020

Das NABU-Igelhaus/The Hedgehog House

 Wie in den letzten Jahren auch, besucht derzeit wieder regelmäßig ein Igel meinen winzigen Garten. Da er gut genährt ist und bei einem Test das Katzenfutter links liegen ließ, füttere ich derzeit noch nicht zu. Vielleicht gibt es im November ein wenig Rührei, falls er nicht genug findet.

Like the last years, a hedgehog is visiting my small garden. He looks well fed and doesn't need any additional food so far. Maybe I will put out some cat food or scrambled eggs later in fall, if he doesn't find enough food.


Um das Futter sicher aufstellen zu können (ohne dass die Nachbarskatzen allesamt mitfressen) und ihm eventuell eine Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, haben wir am Wochenende das NABU-Igelhaus nachgebaut. Es muss noch gestrichen werden und dann kann es an seinen Platz in der Hecke naben dem Laubhaufen.

Since many of the neighbors' cats also like the cat food, we decided to build a hedgehog house with a very narrow entrance, so hopefully cats and other predators can't get in and the hedgie can eat and maybe also sleep in peace during the day. The house still needs some paint and can then be placed in the hedge, right beside the pile of dead wood and leaves.





Montag, 20. Juli 2020

Die Kartoffelernte beginnt!/The potatoe harvest starts!

Im Frühling hatte ich mir den Kartoffelturm von LIDL gekauft, einfach weil ich Bock drauf hatte, das mal auszuprobieren. So sah's das Ganze früher im Jahr aus. Zwei Sorten, Princess und Cheyenne habe ich gesetzt.

In spring I bought myself the potatoe tower from LIDl, simply because I wanted to try and grow potatoes. So here it is in a very early stage. I put in Princess and Cheyennne potatoes.


Inzwischen haben die Kartoffeln geblüht. Cheyenne zum Beispiel in diese hübschen Farbe.

The beautiful flowers of Cheyenne. Lovely, aren't they?


Und nun ist es Zeit, die frühe Sorte Princess nach und nach zu ernten.

Now the time has come to harvest the early Princess potatoes.


Aus dem ersten Topf kamen 1,5 kg. Nicht schlecht!

1,5 kg were in the first pot. Not bad!


Ich habe den Topf wieder auf dem Turm platziert, mit Erde gefüllt und Grünkohl als Nachkultur eingesät.

I placed the empty pot on the tower, refilled with soil again and sowed green cabbbage for winter harvest.


Grünkohl/Green cabbage


Mittwoch, 29. Mai 2019

Weil es mir wichtig ist: Paradies am ,,See" Teil 3 Nisthilfen

Zeit für Teil 3 meiner Gartenserie. Diesmal geht es um Nisthilfen, hauptsächlich für Vögel und Insekten. Und das nicht immer alles so läuft, wie man sich das denkt. ;)

Anfang des Jahres habe ich in meinem Garten zwei Brutkästen aufgehängt. Einmal für Nischenbrüter, einmal für kleinere Meisenart wie Blau- oder Tannenmeise. Leider lief es nicht so wie gedacht und beide wurden nicht angenommen, zumindest nicht von den Piepmätzen.......


Der Kasten oben ist nach wie vor leer, aber Anfang Mai ist uns dann aufgefallen, dass eine Hornissenkönigin (Vespa crabro) den Meisenkasten wohl zum Nestbau nutzt. Ich freue mich auf die Beobachtung des Nests während des Sommers. Wer Infos sucht, findet auf dieser Seite alles Wissenswerte zu den tollen Insekten. Der Kasten ist inzwischen fast ganz zugewachsen und von der Straße aus nicht mehr zu sehen.


Eine weitere Nisthilfe habe ich diesen Frühjahr aus einem Porotonstein/Lochziegel gebaut. Ich habe die Rückwand mit Ton verschlossen und die Stängel mit Mörtel in den Löchern befestigt, damit kein Vogel sie rausziehen kann. Wie man sieht, habe ich dafür hohle und markhaltige Stängel von verschiedenen Pflanzen verwendet (Holunder, Königskerze, Rose, Nachtkerze, Brombeeren, Himbeeren, Forsythie etc gehen gut). Mittlerweile wurden einige der hohlen Stängel von einer Grabwespe besiedelt und ich habe die besetzten Stängel farbig markiert, um zu sehen, ob etwas ausschlüpft oder ich die Stängel irgendwann ersetzen kann/muss. Im Sommer kommen hier sicher noch mehr Bewohner dazu.


Ein Stück vom Zwetschgenbaum meiner Schwiegereltern hängt seit zwei Jahren am Rosenbogen und wurde von mir mit Löchern versehen. Letztes Jahr haben sich dort einige kleinere Wildbienenarten angesiedelt (s. die hellen Nestverschlüsse).


In diesem Jahr haben sich dort noch Gehörnte Meuerbienen eingefunden, die aber irgendwann in den neuen Stamm (s. unten umgezogen sind). Eine weitere Art, von der ich leider noch kein Foto machen konnte, ist die Goldwespe, die als Parasit bei einige Wespen- und Wildbienenarten auftritt.


An einem kühlen Morgen konnte ich diese Mauerbiene (Osmia cornuta) auf dem Dach der Nisthilfe fotografieren.


Und dann vor einigen Tagen der Hammer, als meine absolute Lieblingswildbiene, nämlich die Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) angefangen hat, in dem Stammstück ihr Nest zu bauen! Sie nagt sich ihre Nistgänge selbst, so dass man nicht vorbohren muss, wie bei anderen Arten. Sie ist auch lieber unbeobachtet und wohnt auf der Rückseite des Stammstücks. ;)


Dieses Jahr habe ich dann spontan aus einem Stammstück, das noch in der Garage lag, eine weitere Nisthilfe gebaut. Bisher wurden einige Löcher von Gehörnten Mauerbienen besiedelt, die vorher in dem anderen Stammstück angefangen hatten zu nisten.


Bisher wurden einige Löcher von Gehörnten Mauerbienen besiedelt, die vorher in dem anderen Stammstück angefangen hatten zu nisten. Ich markiere die Löcher inzwischen nicht mehr mit Edding oberhalb des Verschlusses, sondern mit Wasserfarbe auf dem Verschluss, so dass man sieht, ob etwas schlüpft oder die Brut abgestorben ist.


Eine weitere Entdeckung aufgrund des auffälligen Flugverkehrs Anfang Mai war die Kolonie der Ascchgrauen Sandbiene (Andrena cineraria) unter der Thujahecke. Hierzu habe ich nichts, aber auch wirklich gar nichts beigetragen. *lach* Die Tiere nisten eigentlich nur in sandigem Boden und graben ihre Löcher bis zu 40 cm tief. Wenn wir eines nicht haben, dann ist es Sandboden und aus Erfahrung weiß ich, dass hier spätestens nach 25 cm Kies und Steine kommen. Aber gut, den Damen war das völlig wurscht, was in Büchern steht........


....und hier sind sie nun. Inzwischen sind alle Löcher zu und die Brut sich selbst überlassen.


Und dann noch einer aus der Kategorie: So war das nicht geplant! ;) Im Sommer habe ich neben meinen Hauswurzen, die immer draußen sind, auch meine Kakteen auf einem Tischchen auf der Terrasse stehen. Nachdem neben dem Kakteentopf immer wieder Erdhäufchen lagen, habe ich irgendwann diese Dame ertappt, wie sie ihr Nest in dem Kakteentopf gebaut hat. Eine Garten-Blattschneiderbiene (Megachile willughbiella), hier auf Morgenausguck. Für den Kaktus bedeutete das einen kalten Winter auf der Terrasse. Offensichtlich hat er es jecdoch überlebt, auch wenn er jetzt etwas bleich aussieht.


Ihr seht also, dass man mit wenig Material schon einiges für die Natur tun kann, gerade was Nisthilfen angeht. Dann noch für Nahrung sorgen und die Sache läuft. Jede noch so kleine Lebensinsel zählt und kann zum Trittstein für die Natur werden!

Mittwoch, 3. April 2019

Weil es mir wichtig ist: Paradies am ,,See" Teil 2 Wildbienen

Die Tiere, die es mir wohl am meisten angetan haben im Garten, sind Wildbienen, sowohl die staatenbildenden wie Hummeln als auch die Solitärbienen. Anhand einiger Bilder, die ich in den letzten Jahren gemacht habe, zeige ich euch, was im Paradies am ,,See" bienentechnisch so los ist.

Gute Informationen zu Wildbienen, Nisthilfen, Trachtpflanzen und zur Artbestimmung finden sich auf diesen beiden Seiten. Wildbienen.de und Naturgartenfreude.de.

Erst gestern durfte ich eine neue Art begrüßen, die ich vorher noch nicht gesehen habe: die Aschgraue Erd- oder Sandbiene (Andrena cineraria). Sie hat sich unter der Thujahecke angesiedelt und ihre Gänge gegraben. Hier sieht man ein Weibchen in der Niströhre sitzen.


Und hier ein Bild vom Sonnenbaden. Manchmal muss man einfach kurz eine Pause machen.


Da ich darauf achte, dass immer irgendwas blüht und wenn es nur kleine Blüten, wie hier der Senf sind, gibt es auch immer was für die Bienen zu holen. Hier eine sehr kleine Wildbiene, vermutlich eine aus der Art Masken- oder Keulhornbiene, aber genau kann ich das nicht sagen.


Ein absolutes Highlight aus dem letzten Jahr waren die Besuche der Blauschwarzen Holzbiene (Xylocopa violacea) an meinem Geißblatt. Die sind sehr groß und werden deshalb von vielen Menschen für Hummeln gehalten. Auch fliegen sie sehr schnell und sind daher schwer mit der Kamera zu erwischen. Glück gehabt! :) 


Da die Tiere ganz verschiedene Materialien zum Nisten benötigen, habe ich einiges an Nisthilfen aufgehängt, z.B. markhaltige und hohle Stängel von Holunder, Brombeere, Wildrose, Königskerze etc. Hier sieht man den Popo einer kleinen Wildbiene, die sich einen Gang in einen Wildrosenstängel nagt. Aber auch gebohrte Holzblöcke, Nistziegel oder hohle Stängel in allen Variationen sind nützlich, wenn richtig gemacht (s. Link oben).


Eine Begegnung der besonderen Art hatte ich im letzten Jahr. Neben meinen Kakteen und Hauswurzen lagen immer wieder kleine Häufchen Sand und Erde. Dann beim Gießen kam der Verursacher zum Vorschein, nass und elend: eine Garten-Blattschneiderbiene (Megachile willughbiella).  (Sorry nochmal für die Dusche!)


Zum Glück habe ich die Dame nicht vertrieben und sie hat munter weiter ihre Niströhre gebaut. Hier auf Ausguck am frühen Morgen. Der Kaktus musste dann leider den Winter draußen verbringen, da die Bienen als Larven überwintern und ab Juni ausfliegen.


Ein Männchen der Mai-Langhornbiene (Eucera longicornis) auf dem Thymian. Ich hatte ihn dort zur Erholung abgesetzt, da ich ihn kurz vorher vor dem Ertrinken retten musste. Die Fühler sind echt DER Hammer!



Und nun zu meinen Favoriten, den Hummeln. Ich mag diese pelzigen Viecher einfach! Hier eine Steinhummel (Bombus lapidarius) an den Blüten des Hauswurzes. Eine tolle Bestimmungshilfe für die häufigsten Hummelarten findet sich hier.


Letztes Jahr habe ich im Sommer eine Skabiose gekauft. Als ich sie rausgestellt habe, waren innerhalb von fünf Minuten unzählige Bienen und Hummel an den Blüten. Hier eine Ackerhummel (Bombus pascuorum) und unten vermutlich eine Sechsbindige Furchenbiene (Halictus sexcinctus).


 Und hier eine Erdhummel (Bombus terrestris) in einer Zucchiniblüte.


Und wo viele Bienen sind, da taucht auch ein Räuber aus der Familie der Grabwespen auf: ein Bienenwolf (Philanthus triangulum). So finden alle ihre Nahrung. ;)


Ich hoffe, der kleine Ausflug in die Welt der Wildbienen hat euch gefallen und auch gezeigt, dass im kleinsten Garten Platz für Natur ist. Jede Blüte zählt! :)